Jede Pechsträhne hat ihr Ende | Share |
Nach zwei Ausfällen in drei Rennen wollen Philipp Wlazik und seine beiden Teamkollegen der Pechsträhne endlich ein Ende setzten. Beim vierten VLN-Saisonlauf ist das Ziel das Ziel.
Wenn sich Philipp Wlazik am kommenden Wochenende auf den Weg zum Nürburgring macht, dann hat er nur einen Wunsch: „Endlich wieder die Zielflagge sehen!“ Nach zwei Ausfällen in den ersten drei Rennen der VLN Langstreckenmeisterschaft wächst beim jungen Gladbecker die Gier nach dem Erfolg.
„So viel Pech, wie ich in dieser Saison bereits hatte, müsste doch eigentlich für das restliche Jahr reichen. Zuerst ging uns beim Saisonauftakt die Lenkung an unserem Auto kaputt, weswegen nach zwei Runden Schluss für uns war. Beim dritten Rennen lief es sogar noch schlimmer für unser Team. Nur wenige Meter nach dem Start drängte ein BMW-Fahrer meinen Teamkollegen Jochen Krumbach von der Strecke ab, wodurch die Spurstange unseres Porsches kaputt ging“, erklärt Philipp Wlazik.
„Jede Pechsträhne hat aber auch mal ihr Ende“, macht der 24-Jährige aus Gladbeck nun deutlich, dass es Zeit für eine Wende ist. „Wir sind gut aufgestellt und schnell genug für ein Top 10-Ergebnis! Wir müssen einfach nur durchhalten und ins Ziel kommen.“
Ihre Schnelligkeit konnten Wlazik und seine Teamkollegen Marc Gindorf und Jochen Krumbach dieses Jahr bereits einmal unter Beweis stellen. Beim zweiten Meisterschaftslauf Anfang Mai landete das Trio auf dem neunten Platz im 200 Auto starken Starterfeld.
„Ziel für das Rennen am Wochenende wird es sein, daran anzuknüpfen“, sagt Philipp Wlazik mit großem Selbstbewusstsein. Für den Porsche-Piloten wird es am Samstagmittag ernst, wenn er auf der Nürburgring-Nordschleife in das vier Stunden lange Rennen startet.

